Baudenkmalpflege

 

TÄTIGKEIT ALS BAUSACHVERSTÄNDIGER

 

Als Sachverständiger für Holzschutz, Bautenschutz und Bausanierung bin ich Ihr Ansprechpartner, wenn es um die Beurteilung von Schadensbildern an Holzkonstruktionen und an den an Holz anrainenden Bauteilen geht. Aus der Schlußfolgerung einer solchen Beurteilung können der Sanierungsaufwand und dessen Kosten bestimmt werden. Aus diesem Grund ist es wichtig im Denkmal- und Altbauobjekt sorgfältige und effiziente Untersuchungsmethoden zu wählen und  durchzuführen, damit während der Bauausführung keine Überraschungen entstehen. 

 

Sie können mich auch auf meiner Sachverständigerseite besuchen, klicken Sie einfach auf:

www.sachverstaendiger-grosse.de

 

| LEISTUNGSBILD:

-Bauwerksdiagnostik im Bereich Holzschutz und Bauteschutz

-allg. Bauschadensaufnahme u.a. mittels Seilklettertechnik (wenn eine Gerüststellung ohne weiteres nicht möglich ist)

-Erstellung von Schadens- und Sanierungsberichten

-Erstellung von Schadenskartierungen und Gutachten

-Beratung und/oder Baubegleitung bei der Wahl und Durchführung geeigneter   Holzschutzverfahren

-Planung, Überwachung und Qualitätsprüfung von Sanierungsmaßnahmen

-Fachlaboruntersuchungen für die Bestimmung von holzzerstörenden Pilzen und Insekten


 

| IST EIN SACHVERSTÄNDIGER HOLZSCHUTZ NOTWENDIG?

 

Wird nach einem Sachverständigen für den Holzschutz gefragt, stellt sich meist erst einmal die Frage nach der Notwendigkeit desselben. Wann muß ein  Sachverständiger gerufen werden, welche Aufgabenbereiche umfasst seine Arbeit? Diese und weitere Fragen sollen im Folgenden geklärt werden. Grundlage der Ausführungen ist die DIN 68800, Teil 4 und deren Praxiskommentar, welche festlegen, welche Vorgehensweisen bei einer Bekämpfungsmaßnahme durch holzzerstörende Organismen eingehalten werden sollten.  Es handelt sich hierbei um ein technisches Regelwerk, welches nach wissenschaftlicher Erkenntnis für theoretisch richtig gehalten und in der Praxis als bewährt angesehen wird. Dadurch wird es zu den „ Allgemein anerkannten Regeln der Technik“ (AaRdT) gezählt.

Generell ist bei Holzschutzmaßnahmen eine zeitnahe und sorgfältige Planung vonnöten. Die Festlegung der Bekämpfungsmaßnahmen ist von einem qualifizierten Fachbetrieb, bzw.- mann  durchzuführen.  „Die Entscheidung über  Notwendigkeit, Art und Umfang einer Bekämpfungsmaßnahme hängt von einer sorgfältigen Diagnose der Befallsart und des Befallsumfanges durch hierfür qualifizierte Sachverständige ab. Kann der Schadorganismus nicht eindeutig bestimmt werden, ist eine Laboruntersuchung (makroskopisch, mikroskopisch oder molekularbiologisch) durchzuführen. Die Ergebnisse der Untersuchungen und Hinweise zu den notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen sind dem Auftraggeber in einem Untersuchungsbericht vorzulegen.“  (DIN 68800, Teil 4, 4.4)

Zu einer sorgfältigen Planung zählt die Berücksichtigung des Bedingungsgefüges von Schadensart und- umfang, Bauweise und Bauzustand, Bauteilfeuchte und Befallsursache im jeweiligen Objekt, um die Bekämpfungsmaßnahmen darauf abzustimmen. Alle am Bau beteiligten Firmen sollten in die Planung miteinbezogen werden, um den entstehenden zeitlichen Aufwand in die Planung einbinden zu können.

In der Vorgehensweise wird nun zwischen holzzerstörenden Pilzen und holzzerstörenden Insekten unterschieden. Bei ersteren muß festgelegt werden, ob es sich um einen Befall durch den Echten Hausschwamm ( Serpula lacrymans) oder durch einen Naßfäulepilz bzw. Moderfäulepilz handelt. Der Echte Hausschwamm nimmt eine Sonderstellung ein, da er besonders gefährlich und am schwierigsten zu bekämpfen ist. Der Wiederbefall nach Sanierungsmaßnahmen ist bei diesem Pilz besonders häufig und seine Bekämpfung erfordert aus den genannten Gründen äußerste Sorgfalt und großen Sachverstand. Liegt ein Befall durch einen Naßfäulepilz vor, so ist weiterhin festzustellen, ob es sich hierbei um einen Braun- oder Weißfäuleerreger handelt und welche Gefährdung von der festgestellten Pilzart ausgeht. Kann der Sachverständige vor Ort keine abschließende Beurteilung des Befalls vornehmen, ist eine Laboruntersuchung angezeigt. Die Entnahme solch einer Befallsprobe erfordert ein hohes Maß an Sachkenntnis, um eine repräsentative Probe sicherzustellen.

Bei einem Befall durch holzzerstörende Insekten wird zwischen Frischholzinsekten und Trockenholzinsekten unterschieden. Darüber hinaus muß beurteilt werden, ob ein Lebendbefall durch Sekundärinsekten vorliegt oder durch anderweitige Ursachen vorgetäuscht wird.

Im weiteren Verlauf wird, anschließend an die Feststellung des Befalls, ein Untersuchungsbericht durch den Sachverständigen angefertigt, der dem Auftraggeber vorzulegen ist. Dieser ist bestimmend für die weitere Planung und dient vor Gericht als Beweismittel. Aus diesem Grund müssen wichtige und betroffene Details sorgfältig und umfassend festgehalten werden.

Der Sachverständige kann durch vorhandene und meist auch augenscheinliche Schadensmerkmale oft im Vorfeld einer Maßnahme erkennen, welche Befallsgröße vorliegt und entwickelt daraus die weitere Vorgehensweise. Anschließend ist  eine Entscheidung über weitergehende Untersuchung zu treffen.

Es muß angemerkt werden, daß ein Untersuchungsbericht nur eine Momentaufnahme sein kann. Wenn der Beginn der Bekämpfungsmaßnahme und der Schadensuntersuchung nicht zeitnah begonnen wird, kann sich der Zustand der Bausubstanz weiter verschlechtern. Aufgrund nicht freier Zugänglichkeit von Räumlichkeiten oder Bauteilen, ist es nicht immer möglich den vollen Umfang des Schädlingsbefalles  festzustellen, bevor eine Bekämpfungsmaßnahme begonnen hat. Dies sollte im Untersuchungsbericht festgehalten werden. Auch aus wirtschaftlichen und nutzungstechnischen Gründen sind Teilfreilegungen von Hohlräumen und schwer zugänglichen Bereichen nicht immer möglich oder  erwünscht. Die Vorgehensweise ist unter solchen Umständen von Fall zu Fall zu bestimmen. Dabei sollten Planer, Ausführende, Bauherr und Sachverständige durch ihre Zusammenarbeit eine zielführende Einigung finden.

 


 
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Prüfsiegel Sachverständiger für Holzschutz (EIPOS) Reg Nr. 1109-06-2012Mitglied im Holzschutzfachverband Norddeutschland e.V.Mitglied in der  Interessensgemeinschaft Bauernhaus e.V.

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